Auf der Suche nach dem Sinn meines Lebens.

Auf der Suche nach dem Sinn. Wie alles bei mir anfing!

Es gibt immer Situationen im Leben, in dem etwas Altes zu Ende geht und etwas Neues anfängt.
Mein Neubeginn began mit dreißig. Ich trennte mich von meinem Mann und entwickelte Flügel um zu fliegen. Ich versuchte heraus zu finden was in mit steckt. Zu lange hatte das, was in mit wartete entdeckt zu werden, geschlummert. Als ich die Herausforderung des Lebens annahm, begann ein neuer Abschnitt für mich.
Das war eine riesen Schritt und lief in sieben Meilen Stiefeln. Diese Schuhe waren am Anfang zu groß für mich. Deshalb stolperte ich etwas durchs Leben geprägt von Ängsten und Tabus, die mich daran hinderten meine Grenzen zu erforschen.

Ich will nicht sagen das dass bisher geführte Dasein schlecht war, doch hatte ich immer das Gefühl, das hinter dem Regenbogen noch etwas auf mich wartete. Der Weg der anderen war nicht mein Weg und die Normen und Regeln der anderen waren nicht meine. Ich empfand das geführte Leben als zu eng, zu klein zu erdrückend. Ich erstickte und hatte Schwierigkeiten zu atmen.

Da ich von Kindheit an gemerkte hatte das ich „Anders“ war, mir aber keiner sagen konnte was meine Einzigartigkeit ausmachte, dümpelte ich dahin. Die Schuhe, in denen alle liefen, machten mir Blasen an den Füßen. Die Allerweltskleidung schlackerte an meinem Körper. Das Ventil, um das Fass am Überlaufen zu hindern, sowie den Ausgang auf dem “Susannes Welt und Antworten” stand übersah oder sah ich nicht.

Auf allen Ebenen führte ich einen Kampf. Der Versuch, mit neuen Flügeln zu fliegen endete meist in diversen Bruchlandungen. Immer wieder stand ich auf, immer und immer wieder und klopfte den Staub von meiner Kleidung. Aufgeben kam nicht in Frage! Es war besser, den Staub von Gesicht und Körper zu waschen, als nichts zu tun. Ich wollte heraus finden wie ich hoch ich Fliegen konnte. Wollte den Körper anspannen und die Grenze der eigenen Macht erkundigen. Wohin die Intuition mich führte, ich aber nicht sehen konnte, was kommt da die Welt dahinter im Nebel lag.

So entschied….

So entschied ich mich als Erstes dafür, meine immer wieder kehrenden Lebensthemen zu bearbeiten. Manche waren gleich ausgemerzt und an anderen arbeite ich heute noch.. Es galt, die eigenen Thematik heraus zu finden. Einerseits fand ich es spannend, weil verschiedene Dinge ganz leicht schienen, aber am längsten dauerten und andererseits……..
Einfach ist manchmal am schwersten und das Schwerste ist manchmal ganz einfach. Oft war ich einfach zu Ignorant und zu Stolz um auf meine innere Stimme zu hören.
Ihr könnte euch vorstellen das auf Stolz wieder ein Sturzflug kommt, aber ich probierte und versuchte weiter.
Meine Experimente wurden im Buch des Lebens notiert. Dort stehen alle meine Geschichten geschrieben und Seite um Seite wurde gefüllt, mit der Schrift, die alles aufschreibt was ich bis dahin erlebt hatte. Kleine Anmerkung! Es wird auch heute noch fleissig geschrieben, weil ich einfach zu neugierig auf die Welt bin und Erfahrungen machen möchte.

So begann mein Weg in die Spiritualität.

Begierig zog ich alles in mich ein und nahm alles auf. Folgte mal dem und dann einen anderen Weg und hatte wieder dieses Gefühl von Leere in mit. Ich beschloss von der Pike auf zu lernen, reihte mich in die Schlange der Anwärter ein und lernte das was ich schon wusste und staunte über Dinge die mir neu waren.
Es war kein einfacher Weg.
Er war steinig und hart und oft stand ich vor verschlossener Tür. Mein Verständnis für die “Sache” die Sinnsuche, das Verstehen, das Leben, meine Spiritualität, mein Weg, meine Gaben und Fähigkeiten war noch nicht rund. Es fehlte mir die innere Tiefe, die nur ich kannte, aber nicht greifen konnte. Wonach suchte ich? Was war es denn, das mich Nachts wach hielt und nicht schlafen lies.

Es klickte nicht!

Ich hörte die Worte und verstand sie nicht. Die Lösungen und Lehrmethoden, die mir von Mentoren präsentiert wurden, kamen bei mir nicht an und ich empfand die Antworten als auswendig gelernte Phrasen aus Büchern die schon zu tausenden gelesen worden waren. Ihre Worte, die grau und unbedeutend, zerflossen und tropften auf Steine. So bettete sich das grau der Worte in das grau der Steine und alles wurde unsichtbar.
Mich schauderte, das ich diese Dinge, die Erklärungen, als gegeben annehmen sollte um in die pure Glückseligkeit zu gehen. So sollte das aussehen? So sollte mein Frieden, mein Seelenglück, meine Spiritualität aussehen?
Das konnte ich nicht hin nehmen.
Es fehlte an allem. An tiefe, verstehen und “Aha-Momente”, diese Art von „Flash“, der die Dinge leuchten lassen, sie bunt machen würde. Damit sie wie Schmetterlinge in den Himmel fliegen könnten um frei zu sein.

Frei sein!

Ich wollte das sie leuchteten, in hellen, bunten Farben. Wollte das Unmögliche, möglich machen, wollte zaubern und der Magie zusehen wie sie wirkt und wenn ich dabei auf der Strecke bleiben würde. Ich wollte verstehen wie alles funktioniert und plötzlich machte es Plopp” und alles wurde leicht und verständlich. Strahlte in meinen Farben und ich verstand die Dinge hinter den Dingen.
So begann ich eigenen Fußspuren zu hinterlassen und verließ den Weg der anderen um meinen eigenen Weg zu gehen. Die Ausbildungen, die ich ab da machte, Heil und Jenseitsmedium und Hypnotiseurin, hinterliesen einen bleibenden Eindruck

Wenn ich diese Jahre Revue passieren lasse, dann fällt mir auf, das ich zum Schluss, immer selber meine Themen gelöst habe, weil ich sie in meinem Kopf auseinander genommen und die Erfahrung gemacht habe, die für die jeweilige Situation richtig und wichtig war.
Es war nicht immer gut und ich habe viele Umwege genommen, aber ich verstand mich und mein Wesen immer besser und konnte mein Leben einordnen und zeitweise genießen. Mehr und immer mehr.
Viele unterstützten und begleiteten mich ein Stück des Weges. Sinn suchende, die diesen Teil des Weges schon gegangen waren und mich lehrten was ich noch nicht wusste.

Danke.

Ich bedanke mich bei Ihnen und neige mein Haupt. Dankbar zu sein, das sie da waren, ist da wenigste was ich tun kann. Mein Haupt zu neigen das größte, das ich tun werde.
Niemals werde ich mich mit dem “Einfachen” zufrieden geben. Ich hinterfrage immer und kann sehr viele Fragen stellen, einfach um zu verstehen warum! Wenn ich mir die Fußstapfen der anderen mal ansehe, dann nur weil ich neugierig bin. Wenn ich in ihn laufe, dann um zu lernen.
Ich komme immer wieder zu mir zurück. Werde aber immer wieder Menschen begleiten, so wie sie mich begleiten.
Wie lange man das so machen? Das entscheiden Du und ich selber, aber mit der größten Wahrscheinlichkeit, das ganze Leben lang.

 

Merry meet

Susanne